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Nardi Spider (1951)

Chassisnummer 951-1 (1951)

Motor: Panhard Dyna

1952 Besitzer Guy Berthomier (F) (Daniel Ioli, sites.google.com)

Chassisnummer 951-2 (1951)

Motor: BMW

(15.1.2012) Besitzer Daniel Ioli, Paris (F)
BMW-Motor verschollen (Daniel Ioli, sites.google.com)
(3.3.2013) in Restaurierung (Daniel Ioli, sites.google.com)

Nardi Crosley Spider (1953–1954)

Nardi 750 LM Crosley

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1.–11.10.1953 Auf dem 40. Pariser Salon präsentierte die italienische Kleinfirma Nardi & Danese einen Spider, der auf der Mechanik des 1949 vorgestellten amerikanischen Crosley Hotshot basierte. Die Türen der von Pietro Frua entworfenen Karosserie hatten weder Fenster noch Füllung, so dass ihre rennmäßig gelochten Rahmen sichtbar blieben.

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In einer Nardi-Anzeige des amerikanischen Importeurs Stanley H. “Wacky” Arnolt (Arnolt Corporation), Warsaw (Indiana, USA), für den Nardi 750 wird auch ein Coupé angeboten, bei dem es sich vermutlich um das im April 1953 auf dem Turiner Salon vorgestellte 1953 Nardi Panhard Coupé 2+2 „NarDyna“ handelt.

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Bei der 38. Targa Florio am 30.5.1954 auf der kleinen Rundstrecke von Madonie (Sizilien, I) übertraf der Nardi 750 von Placido Peduzzi (I) die Zeiten der 1100-er Sportwagen, fiel in der 5. Runde aber leider aus (Amtmann & Schrader 1987). Die Wagen der Italiener Peduzzi und Domenico Rotolo erreichten im selben Rennen ebenfalls nicht das Ziel (Örnerdal 2001).

Das Team Alexandre Gacon und Mario Damonte nahm am 12.6.1954 mit einem Nardi 750 LM beim 22. 24-Stunden-Rennen auf dem Sarthe-Rundkurs in Le Mans (F) teil. Der Wagen fiel aber bereits in der 1. Stunde und der 7. Runde wegen Kühlungsproblemen aus (Amtmann & Schrader 1987, Galpin 2000).

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Heute sind noch die nachfolgend beschriebenen zwei existierenden Fahrzeuge bekannt. Beide Karosserien waren im Besitz von Don Baldocchi.

Chassisnummer 953-1

Crosley-Motornr. 134480C (Brunori 2009)

Herbst 1952 Auftrag von Importeur Stanley H. “Wacky” Arnolt (Arnolt Corporation), Warsaw (Indiana, USA) (Brunori 2009)
3/1953 Verschiffung in Genua (I) mit der M/S Saturnia nach New York (USA)
4.–12.4.1953 Präsentation auf der 2nd International Motor Sports Show im Central Palace, New York;
1. Preis “best designed car”; goldener Pokal mit der Göttin Nike zurückgesandt zu Nardi nach Turin (I) (Brunori 2009)

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18.4.1953 Ankunft bei 1. Besitzer Stanley H. “Wacky” Arnolt (Arnolt Corporation), Warsaw (Indiana, USA)
6/1953–7/1954 Teilnahme an Rennen im Mittleren Westen der USA; Fahrer: Stanley H. “Wacky” Arnolt:
15.6.1953 Teilnahme in der Klasse H im Rennen 4 bei den Chanute Sports Car Races, Rantoul (Illinois, USA); Startnummer 142, nicht ins Ziel gekommen (DNF)

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23.8.1953 2. Platz in der Klasse HM und 31. Platz in der Gesamtwertung bei den Janesville National Sports Car Races in Janesville (Wisconsin, USA); Startnummer 50
1953? Artikel in Road & Track (Daniel Ripley, bringatrailer.com)
30.5.1954 Teilnahme am Hoosier Sports Car Classic Rennen auf der Atterbury Air Force Base bei Columbus (Indiana, USA); nicht ins Ziel gekommen (DNF)
6.6.1954 Anmeldung in der Klasse H der Rennen 1 und 3 bei den Chanute National Sports Car Races, Rantoul (Illinois, USA); Startnummer 128
4.7.1954 Anmeldung in der Klasse H der Rennen 1 und 3 bei den Offut National Sports Car Races bei Omaha (Nebraska, USA); Startnummer 9
24.6.1955 nicht angetreten (DNA) bei den National Road Races auf der Road America in Elkhart Lake (Wisconsin, USA); Startnummer 99 (6. Rennen – 500–1.300 cm³, Klasse HM)
195x Ausstellung im Henry Ford Museum, Dearborn (Michigan, USA) (Daniel Ripley, bringatrailer.com)

Besitzer N.N. (Trailer Park), Scotts Valley (Florida, USA) 

Besitzer Don Baldocchi, Redding (Kalifornien, USA)
Farbe: Rot
8/1979 Teilnahme bei den 6. Monterey Historic Races in Laguna Seca (Kalifornien, USA)

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8/1980 Teilnahme (Startnummer 10) bei den 7. Monterey Historic Races in Laguna Seca (Kalifornien, USA)

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Beginn der Restaurierung

(7.9.2018) Besitzer Daniel Rapley (Rapley Cars) , Brookfield (Connecticut, USA)
7.9.2018 angeboten von Daniel Rapley auf www.hemmings.com, www.classicdriver.com und rapleyclassiccars.com zum Preis von 245.000 US-$
8.4.2019 zur Versteigerung angeboten auf Bring A Trailer; nicht verkauft (Höchstgebot 88.000 US-$, Limit nicht erreicht)
13.5.2020 angeboten mit Video von Alec Cartio (Cartiology Films), Encino (Kalifornien, USA), auf www.hemmings.com zum Verhandlungspreis von 125.000 US-$

Chassisnummer 134479C (1954)

Crosley-Motornr. 134479C

1954 importiert von Stanley H. “Wacky” Arnolt (Arnolt Corporation), Warsaw (Indiana, USA)

ca. 1960 wurden Karosserie und Chassis getrennt

Chassis

1960 (?) wurde auf das Original-Chassis eine leichtere Kunststoffkarosserie von Devin montiert

7.3.1961 Besitzer James R. Beltinck, Grand Rapids (Michigan, USA)

4.1.1962 Besitzer Paul R. Stilley, Chico (Kalifornien, USA)

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Fahrzeugbrief (Certificate of title)

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1969 (1970?) Besitzer John C. Waddell

7/1978 Besitzer Jarl de Boer, Walnut Creek (Kalifornien, USA)

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Karosserie

1960 (?) Frua-Karosserie auf Replika-Chassis montiert; Crosley-Motor, Starrachse vorn

Besitzerin Wyrick

Besitzer Tim Ritter

Besitzer Don Baldocchi, Redding (Kalifornien, USA)
Farbe: Gelb

14.8.1993 Teilnahme (Startnummer 101) bei den 20. Monterey Historic Races in Laguna Seca (Kalifornien, USA)

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19.8.2000 12. Platz in Gruppe 3A (Startnummer 101) bei den 27. Monterey Historic Races in Laguna Seca (Kalifornien, USA)

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Nardi-Crosley vor einem Maserati A6 GCS

 

 

8.8.2001 Teilnahme bei den 28. Monterey Historic Races in Laguna Seca (Kalifornien, USA)

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(keine Vergrößerung verfügbar)

 

 

19.8.2000 4. Platz in Gruppe 3Abei den 29. Monterey Historic Races in Laguna Seca (Kalifornien, USA); Startnummer 101
16.–17.8.2003 Teilnahme bei den 30. Monterey Historic Races in Laguna Seca (Kalifornien, USA)
21.8.2005 13. Platz in Gruppe 1B (1947-1955 Sports Racing and Production Cars under 2000cc) bei den 32. Monterey Historic Races in Laguna Seca (Kalifornien, USA); Startnummer 101

 

(Quellen: de Boer 1990; Jarl de Boer, mündliche Mitteilung 12.8.2003 sowie die im Text angegebenen) 

Technische Daten

Basisfahrzeug

Nardi-Eigenkonstruktion unter Verwendung der mechanischen Komponenten des Crosley Hotshot

Motor

vornliegender, wassergekühlter 4-Zylinder-Reihenmotor, obenliegende Nockenwelle ( ohc), 2 Fallstrom-Vergaser

Bohrung x Hub

63 x 59 mm, Kompressionsverhältnis ?:1

Hubraum

747 cm³

Leistung

42,6 DIN-PS bei ca. 5.500 U/min

max. Drehmoment

? mkg (DIN) bei ? U/min

Leistungsgewicht

9,4 kg/PS

Kraftübertragung

4-Gang-Getriebe, Hinterradantrieb

Vorderachse

Einzelradaufhängung mit hoch aufgehängter Halbelliptik-Blattfeder

Hinterachse

Schwebeachse mit Viertelelliptik-Blattfedern

Bremsen

hydraulisch betätigte Trommelbremsen

Karosserie

Stahlrohrrahmen

Länge x Breite x Höhe

? x ? x 910 mm (Thyssen-Bornemissza 1989); Radstand: 1.900 mm

Leergewicht

400 kg

Höchstgeschwindigkeit

Sport Version: 140 km/h; Beschleunigung 0–100 km/h: ? Sekunden

Competition Version: 160 km/h; Beschleunigung 0–100 km/h: ? Sekunden

Verbrauch

8 Liter pro 100 km

Bauzeit

1950–1954

Stückzahl

4 (Daniel Ioli, sites.google.com)