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Lloyd Alexander Ghia Aigle Coupé (1958–1959)

Lloyd Alexander TS Frua Coupé

Ende der 50er-Jahre genoss die zum Borgward-Konzern gehörende Marke Lloyd ein nicht gerade werbewirksames „Leukoplastbomber“- Image. Dieses rührte von dem frühen Nachkriegskleinwagen Lloyd LP 300 her, das mit einer besonders preiswerten, mit dem Kunstleder Igelit überspannten Sperrholz-Karosserie ausgestattet war. Marktanalysen ergaben zudem einen deutlich schwindenden Interessentenkreis für die 600-cm³-Klasse. Die mit dem Wirtschaftswunder besser verdienenden Deutschen ging es nicht mehr nur um einen funktionellen und praktischen fahrbaren Untersatz, sondern sie tendierten zunehmend nach prestigeträchtigeren, eleganten, formschönen und komfortablen Wagen. Da die größere Lloyd Arabella mit 900-cm³-Motor erst im August 1959 auf den Markt kommen würde, so wollte Lloyd-Direktor Willy Tegtmeier bis dahin doch wenigstens ein attraktives Lloyd-Modell für´s Schaufenster haben. Er vergab 1957 aus dieser Erwägung heraus den Auftrag zum Bau eines repräsentativen Coupés auf Lloyd Alexander-Basis an Ghia Aigle, deren Chefdesigner zu diesem Zeitpunkt noch Giovanni Michelotti war. Dessen Alexander Coupé mit Kunststoffkarosserie (Peter Kurze, mündliche Mitteilung) konnte jedoch nicht überzeugen. Erst der Entwurf seines Nachfolgers Pietro Frua hatte das gewünschte Traumwagen-Flair mit Panoramascheiben, viel Chrom und „Raketenlampen“. (Kubisch & Janssen 1984, Lichtenstein 2001)

Ghia Aigle-Prototyp (1958)

vermutlich ohne Karosserienummer

1958 Fotos vor der Villa Frua in Turin

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5.–16.11.1958 Ausstellung auf dem 40. Internationalen Automobilsalon in Turin
Farbe: Rot
Merkmale: Karosserie aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK, Fiberglas) (Stærmose 1959; Claus Borgward †, Wolfsburg, mündliche Mitteilung an Dietrich Lemmerman 14.10.1997), vordere Blinker vom Lloyd LP 600 in der Verlängerung der seitlichen Zierleisten, Alexander- und Frua-Schriftzüge separiert, flache, runde Rückleuchten (Rücklicht und Bremslicht), seitliche Blinker langgezogen in seitliche Sicke mündend, Hinterachse mit Blattfedern vom Lloyd Alexander (baugleich mit derjenigen vom Lloyd LP 600)

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12/1958 Lieferung des Fahrzeuges an Borgward in Bremen
10.1.1959 Abbildung auf dem Titel der Motor Rundschau; noch ohne seitliche Schriftzüge

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Pressefotos mit seitlichen Schriftzügen

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Marketingveranstaltung mit Lloyd-Händlern im Winter 1958/1959 mit dem roten Kennzeichen HB-04840

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Der Kunststoff-Prototyp wurde eine Zeit lang von Claus Borgward gefahren und später verschrottet, da die GFK-Karosserie einriss und die Türen herausfielen (Claus Borgward †, Wolfsburg, mündliche Mitteilung an Dietrich Lemmerman 14.10.1997).

3.4.2008 abgebildet beim „Mystery Car“-Wettbewerb in Classic & Sports Car (Mai 2008)

Serienfahrzeuge

12.–22.3.1959 Präsentation auf dem Lloyd-Stand beim 29. Internationalen Automobilsalon in Genf (CH)

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3/1959 Presseausfahrt mit Lloyd Alexander 600 TS Frua Coupé und Lloyd Alexander 600 TS Limousine in die Umgebung von Genf auf Einladung von Lloyd Pressechef Olaf von Ferson (Armstrong 1959)

Während laut Kubisch & Janssen (1984) bereits 1957 der Auftrag für den Bau einer Kleinserie erteilt worden sein soll, ist es wahrscheinlicher, dass erst nach der Präsentation des Prototyps (Kurze 1992) und der gewünschten positiven Resonanz der Presse, der Lloyd-Händler und des Publikums eine Kleinserie aufgelegt wurde.

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Insgesamt wurden 1958 und 1959 49 Serienfahrzeuge bei den Lloyd Motoren Werken in Bremen zusammengebaut. Die benötigten Karosserieteile lieferte Pietro Frua in Turin (I) sowie die Carrosserie Ghia S.A. in Aigle (CH) per Bahn nach Bremen. Da die Karosserieteile von Hand gefertigt wurden und deshalb nicht identisch waren, wurden sie alle auf der Rückseite mit der jeweiligen Karosserienummer versehen, um den passgenauen Zusammenbau in Bremen zu ermöglichen.

Noch am 3.8.1959 bestellten die Lloyd Motoren Werke in Bremen zwei Windschutzscheiben und zwei Kühlergrills bei Ghia Aigle und am 4.8.1959 drei rechte und vier linke Kotflügel bei Pietro Frua, so dass die letzten Fahrzeuge erst im September 1959 zusammengebaut werden konnten (Kurze 1992). Wahrscheinlicher ist jedoch, dass es sich hierbei um Ersatzteilbestellungen handelte. Dass ein gewisses Lagerkontingent von Karosserieteilen existierte, zeigt auch die Erfahrung von Jürgen Schneider bei der Unfallreparatur seines Fahrzeuges (Karosserienummer #19) 1963.

1959 wurde ein Alexander Frua auf der internationalen Schönheitskonkurrenz in Bad Neuenahr mit dem ersten Platz prämiert (Lichtenstein 2001).

Die meisten Frua-Coupés auf Lloyd-Alexander-Fahrgestell gingen an die Ehefrauen und „höheren“ Töchter der Generalimporteure und Händler des Borgward-Konzerns – vor allem in die USA (Kubisch & Janssen 1984). Laut Würzburg zu Heidingsfeld (1997) wurde etwa die Hälfte der Fahrzeuge exportiert.

Heute sind in Europa noch 16 existierende Fahrzeuge bekannt.

#1 (1959)

Fahrgestellnummer 6-362 600

4/1965 Besitzer P.J. Doms, Heerlen (NL)

1973 Besitzer Manfred Schneider, Mühlheim
1974 stillgelegt
10.7.2002 zum Verkauf angeboten in Oldtimer-Praxis (August 2002) gegen Höchstgebot ab 5.500 Euro
Farbe: Rot mit weißem Seitenstreifen (nicht original, da Zierleisten mitlackiert), Dach: Weiß
Standlicht oben auf Kotflügeln, runde Rückleuchten und Blinker warzenförmig, keine Lichthupe (Blinkerschalter wie Lloyd Alexander)
Zustand 4–5, Kotflügel an A-Säule, Türen vorne und oben, Dach und Kofferraum durchgerostet; Schweller gut

15.2.2003 Besitzer N.N. (Raum Göttingen)
Kaufpreis ca. 3.000 Euro

#3 (1959)

Fahrgestellnummer 6-362 602

Besitzer Rolf Bodi, Norderstedt

#5 (1959)

Fahrgestellnummer 6-362 604

Besitzer Claes Jägevall, Tibro (S)

#8 (1959)

Fahrgestellnummer 6-362 607
Motornummer 609667
Farbe: Rot, innen: zweifarbiges beige-rotes Kunstleder
9.4.1959 Fertigstellung (Einzelabnahme laut Kraftfahrzeugbrief Nr. 9962853)

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17.4.1959 1. Besitzer Garage Vierling (Lloyd-Vertragshändler), Ludwigshafen-Oppau
Zulassung mit dem Kennzeichen LU-CN 896

5.7.1960 2. Besitzer Emil Wittmann, Ludwigshafen-Oppau
Zulassung mit dem Kennzeichen LU-CN 896
8.4.1972 Fahrzeug zu verkaufen (Fotos Hans-Martin Weber)

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3.7.1972 Stilllegung in Ludwigshafen/Rhein

19xx Besitzer Heinz Schramm (Borgward-Automobilmuseum), Neuwied
19xx–198x Restaurierungsbeginn durch externe Werkstatt

198x Besitzer Michael Hoffmann, Bremen
Zustand 4

1996? Besitzer Heinz Dröse, Stubben

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9/1999 Lackierung

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2003 Restaurierung bald abgeschlossen; hintere seitliche rote Blindscheiben neben Dreikammerrückleuchten zu kegelförmigen Blinkern umgebaut
1.–4.4.2004 (km 98.500) Ausstellung auf dem Stand der Lloyd-Freunde-IG bei der 18. Techno Classica in Essen

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Zulassung in Bremen mit dem Kennzeichen HB SE 333H
9.9.2012 Teilnahme am Concours d´Élégance bei der 4. Schloss Bensberg Classics in Bergisch Gladbach

#11 (1959)

Fahrgestellnummer 6-362 939

197x Besitzer Heinz Schramm (Borgward-Automobilmuseum), Neuwied
Farbe: Rot, seitliche Sicke: schwarz, innen: zweifarbiges beige-rotes Kunstleder
8/1983 Bericht in Automobil und Motorrad Chronik (Kubisch 1983)

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1996? Besitzer Gerhard Würnschimmel, Wien

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26.8.2002 in Restaurierung
1.6.2003 Fertigstellung voraussichtlich 12/2003

#13 (1959)

(Karosserienummer an Hand der Fahrgestellnummer extrapoliert)
Fahrgestellnummer 6-362 941
Farbe: Rot

Besitzer Helmut Ebert, Hürth
Zulassung im Landkreis Köln mit dem Kennzeichen K-M 163
11/1960 und 12/1961 Rundreisen durch Nordafrika

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In Marokko

 

 

 

1.–4.4.2004 Der Besitzer des Fahrzeuges hat das Standpersonal der Lloyd-Freunde-IG bei der 18. Techno Classica in Essen angesprochen. Sein Name wurde nicht notiert.

#16 (1959)

Fahrgestellnummer 6-363 014

Farbe: Rot, innen: zweifarbiges beige-rotes Kunstleder

Zulassung im Kreis Waiblingen mit dem Kennzeichen WN-AT 99
Besitzer Wolfgang Eckert, Biberach
verkauft für 2.200 DM

10.9.1982 Besitzer Manfred Horn, Bergisch Gladbach
Zustand 5, gespachtelter Unfallschaden vorn, Bodenbleche durchgerostet, Motor fehlt, Original-Lenkrad fehlt

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#17 (1959)

Fahrgestellnummer 6-363 181
Motornummer 610058
Farbe: Rot

30.4.1959 Fertigstellung (Einzelabnahme laut Kraftfahrzeugbrief)

25.9.1959 1. Besitzer Kurt Amend, Bad Homburg

8.11.1959 2. Besitzerin Hella Lumme, Bad Homburg

26.10.1960 3. Besitzer Fa. Klaus Seuffert (Lloyd-Händler), Gießen

24.7.1964 4. Besitzer Fa. Siemer und Martindale, Bremen
Zulassung mit dem Kennzeichen HB-JJ 100

Besitzer Automobil Museum Bremen
25.3.1978 inseriert in Bremer Nachrichten zum Preis von 2.800 DM

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25.3.1978 Besitzer Volker Janssen, Berlin
Zustand 5, Fahrzeug stark verrostet

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Restaurierung bei Helmut Jordan, Berlin, nach 2 Jahren abgebrochen

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24.8.1985 verkauft für 5.000 DM an 6. Besitzer Peter Thöm, Hamburg

#19 (1959)

Fahrgestellnummer 6-363 183
Motornummer 610055
Farbe: Rot, innen: zweifarbiges beige-rotes Kunstleder

10.11.1959 1. Besitzer Karl-Heinz Heenen, Düsseldorf
Zulassung mit dem Kennzeichen D-EV 780

3.5.1960 2. Besitzer Wilfried Gentgen, Düren
Zulassung mit dem Kennzeichen DN-AD 3

28.2.1961 3. Besitzer Rudolf Lütke-Holz, Grevenbroich
Zulassung mit dem Kennzeichen GV-HR 7

14.9.1961 4. Besitzer Hans-Günter Patocki, Herzogenrath
Zulassung im Kreis Aachen mit dem Kennzeichen AC-AH 281

26.7.1963 5. Besitzer Jürgen Schneider, Mülheim a. d. Ruhr
gekauft für ca. 2.000 DM
Zulassung mit dem Kennzeichen MH-X 4
Zustand 4–5: Dach, Kotflügel an A-Säule, Türen und Kofferraumdeckel durchgerostet; Schweller gut
8/1963 schwerer Unfallschaden
Karosseriereparatur mit Neuteilen vom Lloyd-Händler, Windschutzscheibe jedoch nicht ersetzt (Angebote für Anfertigung in Deutschland 1.500–3.000 DM)
8/1964 Angebot Pietro Frua (Turin) für Anfertigung der Windschutzscheibe 500 DM
22.9.1964 stillgelegt
1993 6. Besitzer Dietrich Lemmermann, Norderstedt

1999 7. Besitzer Burghart Vogelsang, Hiltpoltstein (vgl. #20)
6/2003 Restaurierung abgeschlossen
Farbe: Rot, Dach: Weiß, innen: zweifarbiges beige-rotes Kunstleder
Zulassung im Kreis Forchheim mit dem Saisonkennzeichen FO V 60
13.–15.6.2003 Teilnahme am Borgward Treffen in Würzburg zum 20-jährigen Jubiläum des Borgward Club Frankfurt/Würzburg

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4.–6.7.2003 Teilnahme am 2. Internationalen Frua-Treffen beim 3. European Concours d’Elegance, Schwetzingen

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#20 (links) und #19 (rechts)

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16.11.2005 Artikel in Motor Klassik (Wirth & Sternenfels 2005)
10.6.2007 Teilnahme am Oldtimer-Treffen zur Tausendjahrfeier der Gemeinde Hausen (Kreis Forchheim)
1.–2.9.2007 Teilnahme am 6. European Concours d’Elegance, Schwetzingen (gemeinsam mit #20)

#20 (1959)

Fahrgestellnummer 6-363 184
Motornummer 610063

19xx Besitzer N.N., Neuffen

1968 Armin K., Kassel
Farbe: Quittengelb
1975 abgemeldet und in Garten abgestellt

1985/1986 Besitzer H.G. Müller, Würzburg

31.5.1987 Besitzer Dietrich Lemmermann, Norderstedt
1988–1991 Restaurierung
dabei hintere seitliche rote Blindscheiben neben Dreikammerrückleuchten zu kegelförmigen Blinkern umgebaut

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Zulassung im Kreis Segeberg mit dem Kennzeichen SE-DL 42
Farbe: Rot, Dach: Weiß, innen: zweifarbiges beige-rotes Kunstleder
9/1991 Restaurierungsbericht im Oldtimer Markt (Steiger & Beyer 1991)

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1993 Abbildung im Shell-Kalender „Wir lieben Autos“

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13.–14.7.1996 Teilnahme am 1. Internationalen Frua-Treffen, Bad König (Startnummer 63)

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5.–6.5.2001 Teilnahme beim Treffen der Lloyd-Freunde Nord IG in Prisdorf
Zulassung mit dem Saisonkennzeichen SE-Y 4

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2001, 2003 Fahrzeug ist zu verkaufen (Lemmermann, mündliche Mitteilung)
4.–6.7.2003 Teilnahme am 2. Internationalen Frua-Treffen beim 3. European Concours d’Elegance, Schwetzingen

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#20 (links) und #19 (rechts)

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2004 Besitzer Burghart Vogelsang, Hiltpoltstein (vgl. #19)
1.–2.9.2007 Teilnahme am 6. European Concours d’Elegance, Schwetzingen (gemeinsam mit #19)

#21 (1959)

Fahrgestellnummer 6-363 185

197x Besitzer Hans Günther Wiertella (†), Andernach
Farbe: Rot, innen: zweifarbiges beige-rotes Kunstleder
Fahrzeug weitgehend komplett, Zustand sehr schlecht, hat mehrere Jahre im Freien gestanden, Baum durch Motorraum gewachsen

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verkauft für 1.000 Euro

1.3.2003 Besitzer Roland Fischer, Erkelenz

#31 (1959)

Fahrgestellnummer 6-363 406
Farbe: Rot

Besitzer Hermann Lückewille, Bielefeld-Sennestadt

1985? Besitzer Alexander von Spiegel, Bielefeld
Zustand unrestauriert, nicht fahrbereit, Teile vollständig; Schweller rostig, Sitznähte aufgeplatzt

#34 (1959)

Fahrgestellnummer 6-363 409

Besitzer Westermann (†), Schwelm

#40 (1959)

Fahrgestellnummer 6-363 415

1959 ausgeliefert über Lloyd-Vertretung Alfred Kühny oHG, Heidelberg

1959 1. Besitzerin N.N., Heidelberg
verkauft über Opel-Händler Alfred Kühny oHG, Heidelberg zum Preis von 700 DM

1978 2. Besitzer Udo Hall, Ittlingen (bei Sinsheim)
Zulassung im Landkreis Heilbronn mit dem Kennzeichen HN-HU 464
1983 Teilnahme an Bergrennen in Österreich
19.8.1984 Teilnahme (Startnummer 56) beim Oldtimer Grand Prix auf dem Österreichring (heute: A1-Ring) bei Spielberg (A) (= Rahmenprogramm zum Formel 1 Grand Prix von Österreich)

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1985 3. Besitzer Urs Epprecht, Rieden (CH)
7/1987 Restaurierung abgeschlossen
Zulassung im Kanton Aargau mit dem Kennzeichen AG 163 878

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8/1987 Besuch von Urs Epprecht bei Bernd Wörhoff in Gerolstein

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8/1987 Unfallschaden vorne und hinten rechts nach Überschlag
8.11.2003 Fotos Stefan Dierkes, Karlsruhe

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Kilometerstand 13.487

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Karosserienummer 40
eingeschlagen

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Karosserienummer 40
eingeschlagen

#41 (1959)

Fahrgestellnummer 6-363 416

Besitzer N.N., Trier

Besitzer Bernd Wörhoff, Gerolstein
Scheinwerfereinsätze mit zusätzlichem Chromring vom Lloyd 600
8/1987 Besuch von Urs Epprecht bei Bernd Wörhoff in Gerolstein

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8/1987 Besitzer Urs Epprecht, Rieden (CH)

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29.–30.8.1987 Teilnahme am 1. Mainfränkischen Oldtimertreffen in der Brauschänke zum Oldtimer in Kitzingen
mit dem Kennzeichen AG 163 878 des verunfallten Fahrzeugs #40
(Organisation + Fotos: Tassilo „von Würzburg zu Heidigsfeld“ P. Langer; Würzburg zu Heidigsfeld 2007)

8/1989 Bericht in der Zeitung für historisches Bremer Kraftfahrwesen (Kurze 1989)

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8.11.2003 Fotos Stefan Dierkes, Karlsruhe

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Kilometerstand 99.563

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#48 (1959)

Fahrgestellnummer 6-363 422 (von Kurze 1989 fälschlich #47 zugeordnet)
Motornummer 391719
22.6.1959 Erstzulassung
6. Besitzer Hermann Großauer, Traunreut
Teilrestaurierung

9.1982 7. Besitzer Jürgen A. Kraxenberger, Dingolfing (heute: Moosthenning)
Farbe: Rot, seitliche Sicken schwarz; Stoßstangen schwarz, innen: zweifarbiges beige-rotes Kunstleder, Zustand 4, 200.000 km
gekauft für 3.500 DM
13.9.1982 Zulassung mit dem Kennzeichen DGF-EK 95

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1.–4.6.1990 Teilnahme am 17. Jahrestreffen „100 Jahre Hans Glas“ des Glas-Automobilclub International e.V. in Pilsting

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Zulassung mit dem Kennzeichen VIB-J 99
5.–6.7.2003 Ausstellung im Rahmen der Borgward-Sonderschau zum 40. Todestag von Carl F.W. Borgward beim 24. bayerischen Oldtimer-Festival in Rosenheim

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1.5.–31.10.2004 Ausstellung bei der Sonderausstellung „Borgward – eine Bremer Legende“ im EFA-Museum für deutsche Automobilgeschichte, Amerang/Chiemgau

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Fahrzeuge mit unbekannter Karosserienummer

Besitzer N.N.

(Lloyd-Händler im Kreis Heilbronn)

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Besitzer Bernd-Josef Ahlert, Wünschheim

Besitzer N.N. (Opel-Mitarbeiter), Rüsselsheim
Farbe: Weiß
196x Besitzer Bern-Josef Ahlert, Wünschheim
Zulassung im Landkreis Simmern mit dem Kennzeichen SIM-Y 5
Farbe geändert: Weiß mit rotem Dach und roten Sicken an den Seiten

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leichter Unfallschaden

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Stoßstangen vom NSU Prinz montiert

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2/1965 zum Verkauf annonciert in Auto Motor und Sport (Heft 3/1965)

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2/1965 Besitzer N.N., Buxtehude
Überführung mit rotem Kennzeichen des Landkreises Stade

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Besitzerin Margret Beinecke, Krefeld

10.3.1964 50.000 km, zu verkaufen (persönliches Schreiben an Bernd-Josef Ahlert)

Besitzer Josef Knubbertz, Stolberg (Rhld.)

4/1964 Farbe: Rot, 35.000 km, 1. Hand, für 2.900 DM zu verkaufen (persönliches Schreiben an Bernd-Josef Ahlert)

Besitzer Dieter Link, Hohenstaufen

6.8.1967 Verkaufsanzeige in Auto Motor und Sport (Heft 16/1967); TÜV abgelaufen (1967)

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Besitzer Herbert Purkert, Wuppertal-Elberfeld

25.4.1964 Farbe: Weinrot, 29.000 km, für 4.000 DM VHB zu verkaufen (persönliches Schreiben an Bernd-Josef Ahlert)

Besitzer H. Schneider, Hettenleidelheim

29.4.1967 Kleinanzeige in Auto Motor und Sport (Heft 9/1967): „suche gebr. oder neue Karosserieteile u. Winschutzscheibe“

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(Quellen: mündliche Mitteilungen von Dietrich Lemmermann, Lloyd Freunde IG, Carl F.W. Borgward IG; Kurze 1989, 1992; eigene Recherchen)

Technische Daten

Basisfahrzeug

Lloyd Alexander TS (Chassis)

Motor

vorn querliegender luftgekühlter 2-Zylinder-Reihenmotor, kettengetriebene obenliegende Nockenwelle (ohc), 3-fach gelagerte Kurbelwelle, 1 Fallstromvergaser (Solex 32 PCI)

Bohrung x Hub

77 x 64 mm, Kompressionsverhältnis 7,2:1

Hubraum

596 cm³

Leistung

25 DIN-PS bei 5.000 U/min

max. Drehmoment

4 mkg bei 3.100 U/min

Leistungsgewicht

27 kg/PS

Kraftübertragung

Einscheibentrockenkupplung, 4-Gang-Getriebe mit Lenkradschaltung, Frontantrieb

Vorderachse

2 Querfedern, Zahnstangenlenkung

Hinterachse

gezogene Längslenker, Schraubenfedern, Stabilisator

Bremsen

hydraulisch betätigte Trommelbremsen, Handbremse wirkt auf Vorderräder

Karosserie

Zentralrohrrahmen mit Plattformboden, Ganzstahlkarosserie

Länge x Breite x Höhe

4.000 x 1.450 x 1.280 mm (Limousine 3.355 x 1.410 x 1.400 mm); Radstand 2.000 mmm

Leergewicht

675 kg (Gewicht laut Prospekt vom Juni 1959: 600 kg)

Höchstgeschwindigkeit

110 km/h (lt. Kfz-Brief, Werksangabe 120 km/h), Beschleunigung 0–100 km/h: 60 s

Verbrauch

7 Liter Normalbenzin pro 100 km

Bauzeit

1958–1959

Neupreis

5.980 DM (Basismodell: 4.250 DM)

Stückzahl

50 (1 Prototyp + 49 Serienfahrzeuge)
evtl. wurde eines der Fahrzeuge zum Lloyd Arabella Coupé umgebaut (Kurze 1992)

Veröffentlichungen

Dierkes (2004)

Günther (2008)

Verwandte Fahrzeuge

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