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Maserati-LogoMaserati 5000 GT Coupé (1962–1965)

Maserati 5000 „Aga Khan“ Coupé, Maserati Tipo AM 103

Comm. 312

Am Ende der Rennsaison 1957 entschied die Commision Sportive Internationale (CSI) der FIA in Paris für das Folgejahr den Motorhubraum von 4,5 l auf 3 l zu begrenzen. Diese Entscheidung bedeutete das Aus für Maseratis Rennwagen 450 S. Die auf Vorrat produzierten Motoren konnten nicht mehr eingesetzt werden. So kam es dem Maserati-Juniorchef Omer Orsi nicht ungelegen, als ihn während eines Treffens der italienischen Marineakademie in Livorno Ende 1958 der Schah von Persien Mohammed Reza Pahlavi um ein einzigartiges Automobil bat, das mit einem 450 S Motor eine Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h erreichen sollte. Maseratis Chefingenieur Guilio Alfieri erhöhte den Hubraum auf 5 Liter und senkte die Verdichtung, um den Motor straßentauglich zu machen. Bertone in Turin und Touring in Milano machten Vorschläge für das Karosseriedesign. Der Shah entschied sich für den von Carlo Felice Bianchi Anderloni persischer Architektur nachempfundenen Vorschlag der Carrozzeria Touring. Sein Fahrzeug in blau metallic (AM 103.002) wurde am 21.8.1959 fertiggestellt.

Ein zweites Exemplar in grün metallic (AM 103.004) wurde am 30.10.1959 fertiggestellt und auf dem 41. Internationalen Automobilsalon in Turin (31.10.–11.11.1959) ausgestellt. Obwohl keine Serienfertigung geplant war, erregte das Auto das Interesse der High Society, so dass von 1960 bis 1965 eine Kleinserie von 34 Exemplaren entstand. Die Karosserien lieferte laut Khawam (2001): 22 x Allemano (Design Giovanni Michelotti), 3 x Frua (Design Pietro Frua, davon 1 x mit 4,7-l-Motor), 3 x Touring (Design Carlo Felice Bianchi Anderloni), 2 x Monterosa, 1 x Bertone (Design Giorgetto Giugiaro), 1 x Ghia (AM 103.018, Design [laut Tom Tjaarda in Khawam 2001] Sergio Sartorelli, das Registro Storico Michelotti nennt stattdessen Giovanni Michelotti), 1 x Michelotti (AM 103.016, Design Giovanni Michelotti; laut Khawam [2001] von Michelotti selbst gebaut, das Registro Storico Michelotti nennt stattdessen Ghia) und 1 x Pininfarina. Eine Liste aller gebauten Fahrzeuge und Ihrer Erstbesitzer findet sich bei Khawam (2001).

Die Geschichte der drei Maserati 5000 GT Coupés mit Frua-Karosserie wird nachfolgend im Einzelnen dokumentiert.

# AM 103.048 (1962) = AM 103.064 (1963)

Comm. 312 für Colonel John („Jonny“) H. Simone (Maserati-Händler Simone & Thepenier), Paris (F)
12/1961 o. 1/1962 Disegno 581
Frua-Signet an hinterer Dachsäule

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15.–25.3.1962 Ausstellung auf dem Maserati-Stand beim 32. Internationalen Automobilsalon in Genf (CH)
Maserati-Signet an hinterer Dachsäule
Farbe: Gold metallic (ital. oro Longchamps metallizzato) innen: Hirschveloursleder (Wildleder; ital. pelle di camoscio)

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18.6.1962 1. Besitzer Colonel John („Jonny“) H. Simone (Maserati-Händler Simone & Thepenier), Paris (F)
Der Maserati Rennstall-Besitzer (Maserati Tipo 61) nutzte den Wagen für Fahrten von Modena nach Le Mans. Er wurde auch von Prinz Karim Aga Khan gefahren, der sich am 2.8.1962 einen eigenen Maserati 5000 (AM 103.060) kaufte
Fahrzeug mit Blinkern an vorderen Kotflügeln versehen

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9/1962 Neulackierung bei Maserati, Farbe: Blaugrau metallic (ital. luci di mezzanotte = Mitternachtsleuchten), kein Signet an hinterer Dachsäule (Adolfo Orsi, mündliche Mitteilung 6.7.2003)

4.–14.10.1962 Austellung auf dem Maserati-Stand beim 49. Automobilsalon in Paris (F)
Der Preis des Prototypen wurde mit 15 Millionen Francs angegeben (Sport Auto, Heft 9, 25. September 1962), was ihn zum teuersten Auto der Welt machte.

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7/1963 Teilnahme am 17. Concorso Internazionale di Eleganza per autovetture des Automobilclub Belluno in Cortina d´Ampezzo/BL (I)
Lackierung: Dunkelbraun, innen: braunes Wildleder (Automobil Revue, Nr. 35, 8.8.1963: S. 17; vgl. AM 103.100, der zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht fertiggestellt war)

10/1963 2. Besitzer Maserati S.p.A., Modena (I)
Re-Manufaktur im Werk:
Lackierung: Rubinrot metallic (ital. rubino), Chassisnummer zu AM 103.064 geändert
3/1965 Fotos in Modena (I)

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3. Besitzer N.N. (Besitzer des Istituto Farmacoterapico Italiano), Rom (I)

1/1966 4. Besitzer Maserati S.p.A., Modena (I)

1967 5. Besitzer Prinz Abdel Majid-Bin-Saud (Saudi Arabien)
Einfuhr nach Ägypten als Diplomatengepäck zur Nutzung durch seinen seit 1964 im Exil lebenden Vater König Saud Ibn Abd Al Aziz (6. Besitzer).
1967 König Saud muss Ägypten nach Griechenland verlassen

1967 Beschlagnahmung des zurückgelassenen Fahrzeuges von den ägyptischen Behörden (7. Besitzer) wegen Steuerhinterziehung und Versteigerung

1967 8. Besitzer N.N.
Kennzeichen M-VM 572 der Stadt München (D)
Fahrzeugstandort in Kairo (ET)
geänderte Motorhaube mit 2 zusätzlichen Lufteinlässen im hinteren Drittel; kleinerer Maserati-Dreizack in Lufteintrittsöffnung über Kühlergrill; Blinker seitlich an Kotflügelecken wie Maserati Quattroporte; Doppelscheinwerfer; 3 Chomzierstrahlen an Motorraumentlüftungsöffnungen am vorderen Kotflügel, davon mittlerer bis über Tür reichend; größere 3-Kammer-Rückleuchten mit integrierten Rückfahrscheinwerfern, darunter rechteckige Reflektoren; keine Kennzeichenbeleuchtung?

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27.5.2000 (12.700 km) Versteigerung bei Brooks-Auktion (Lot 166) im Automuseum des Fürsten von Monaco für 767.300 DM (laut Khawam 2001 im Auftrag der ägyptischen Regierung)
Kommentar von Simon Kidston (Brooks-Direktor): „Ein in jeder Beziehung außerordentliches Ergebnis, das selbst unsere kühnsten Erwartungen übertraf.“ (zitiert in Motor Klassik 8/2000). Weltweite Sensationsberichte in der Oldtimerpresse: z.B. Classic and Sports Car 7/2000, Motor Klassik 8/2000, www.oldtimer.de 2000)

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27.5.2000 9. Besitzer John F. Bookout (Texas, USA)
2001–2003 Restaurierung (Koordination: Alfredo Orsi, Modena, I)
Karosserie: Roberto Villa (Carrozzeria AutoSport), Bastiglia (Modena, I)

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ca. 3/2004 bei Giuseppe Candini & C. (Maserati-Werkstatt), Modena (I)

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23.–26.4.2004 Teilnahme beim Concorso d´Eleganza Villa d´Este, Cernobbio (I); Startnummer 94)
24.4.2004 Ausstellung im Park der Villa d´Este

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Begutachtung durch die Juroren Lorenzo Ramaciotti (Präsident der Jury; CEO Pininfarina, I), Winston Goodfellow (Autor und Fotograf, USA) und Shotaro Kobayashi (Car Graphic, J)

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Vorstellung durch den Sprecher Simon Kidston (Europa-Direktor des Auktionshauses Bonhams)

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25.4.2004 auf dem Weg zur Villa Erba in Cernobbio (I)

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25.4.2004 Ausstellung im Park der Villa Erba, Cernobbio (I)

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25.4.2004 Verleihung des Ersten Preises in der Kategorie D (1960–1970: Open and Closed Cars “Le Style en liberté”) durch Charles Lord March (Jury) und Urs P. Ramseier (Organisation)

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9/2004 ausgestellt bei Maserati S.p.A. in Modena (I)

(19.4.2013) Besitzer Constantin von Dziembowski, Starnberg (D)
5–7/2013 neue Lackierung durch Daniele Turrisi, Brusaporto/BG (I): Rubinrot metallic (ital. rubino rosso metalizzato)

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8.9.2013 Sieger in der Kategorie „7. The Glorious Period – 100 Years of Pietro Frua“ und der Sonderkategorie „Most Thrilling Design“ beim Schloss Bensberg Concours d´Élégance (D)
6/2014 (Tachostand 1833 km) Fotos Tim Scott, New York (USA)

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15.8.2014 zum Verkauf angeboten als Lot 152 von RM Auctions in Monterey (CA, USA): nicht verkauft, Höchstgebot 1.800.000 US-$ (Schätzpreis 2.200.000–2.900.000 Mio. US-$)

# AM 103.060 (1962)

8.8.1962 Fertigstellung (Datum liegt nach dem Auslieferungsdatum, so dass eines der beiden Daten nicht stimmen kann
Farbe: Penombra tinta Blu (ital. Penombra = Zwielicht, Savidin 20.778, lt. Konstruktionsdatenblatt; lt. Produktionsliste: Blu, lt. Lieferschein: Penombra), innen: hellbeiges (ital. beige chiaro, VM 3099) Leder

Maserati-Dreizack, dessen seitliche Spitzen die Kante der zusätzlicher Lufteintrittsöffnung über Kühlergrill nicht überragen; Frua-Signet am vorderen Kotflügel über Motorraumentlüftung; Tankdeckel oben auf hinterem, rechten Kotflügel; Lucas-Rücklichtgläser vom Jaguar Mk II; Rückfahrscheinwerfer mit mittigen, runden Reflektoren; Kennzeichenbeleuchtung unter Oberkante des Kofferraumdeckels; Beifahrersitz mit Kopfstütze; werksseitig eingebaute Klimaanlage? (Classic & Sportscar 1991); Radio und Einbau-Plattenspieler im Armaturenbrett

2.8.1962 Lieferung an 1. Besitzer Karim al-Husaini Schah (Aga Khan IV., Oberhaupt der Ismaeliten), Chambesy (CH)

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Zulassung in Paris (F) mit dem Kennzeichen 7097 TTA 75

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2/1963 in Modena

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? 2. Besitzerin: Rita Hayworth (von 1949–1952 die 2. Frau von Aga Khans Vater Ali Salomon Khan) (laut Verkaufsannonce in Classic & Sports Car 1991)

19xx Besitzer Simone & Thepenier (Maserati-Importeur), Paris (F)

1983 Besitzer Tom Price, San Francisco (Kalifornien, USA)

198X Besitzer Rob Shanahan, USA

1987 Besitzer Ed Waterman (USA); gekauft für 25.000 $

198X Besitzer Richard Gorman (Vintage Motorworks), (USA); gekauft für 90.000 $)

1988 Besitzer Terrence Teodori (de Boer 1994)

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12/1988 Zeichnung Christian Descombes (Descombes & Dawson 1988)

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8.10.1989 versteigert von Guernsey´s in New York (USA) für 380.000 $ (Brambilla 1991: 500 Mio. ITL)

8.10.1989 Besitzer Joe Cannizzaro (USA)
1991 Verkaufsanzeige in Classic & Sportscar 1991
Dunkelblau, innen beiges Leder

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1991 Besitzer N.N. (J)

1997 Besitzer Alfredo Brener, Houston (Texas, USA); gekauft für 400.000 $

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14.8.1998 Teilnahme am 12. Concorso Italiano im Quail Lodge Resort, Carmel (Kalifornien, USA)

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Lackierung geändert: Aubergineblau metallic
15.8.1999 2. Preis in seiner Klasse (R: Maserati 5000) beim 49. Pebble Beach Concours d´Elegance, Carmel Valley (Kalifornien, USA)

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18.8.2000 Teilnahme am 15. Concorso Italiano im Quail Lodge Resort, Carmel (Kalifornien, USA)

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17.8.2001 Preis für den besten Maserati beim 16. Concorso Italiano im Quail Lodge Resort, Carmel (Kalifornien, USA)

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Designanalyse des Automobildesigners Tom Tjaarda: “This is an impressive car. Although it is not perfect in proportions or surface development, it does make a beautiful statement.” (zitiert nach Khawam 2001)

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3.1.2002 Ausstellung anläßlich der Präsentation des Maserati 4200 Spyder vor der Los Angeles Auto Show (USA)

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20.11.2002 Ausstellung bei der Dinner Party zur Feier der Rückkehr von Maserati auf den nordamerikanischen Markt auf Einladung von Luca di Montezomolo (Präsident der Ferrari Maserati Gruppe) im Four Seasons Hotel, New York City (USA)

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15.8.2003 Ausstellung beim 18. Concorso Italiano im Black Horse Golf Club, Seaside (Kalifornien, USA)

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16.8.2003 (km 26.366) Versteigerung bei der RM „Monterey Sports and Classic Cars Auction“ im Doubletree Hotel, Monterey (Kalifornien, USA), als Lot 448 (Schätzwert 350.000–450.000 $) zum Zuschlagspreis von 290.000 $ (+ 10 % Aufpreis = 319.000 $)

16.8.2003 Besitzer John F. Bookout, Houston (Texas, USA)
10/2003 Zeichnung Rens Biesma, Amsterdam (NL)

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5/2004 Teilnahme am Keels & Wheels Concours D´Elegance & Auction, Houston (Texas, USA)

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3.9.2004 zum Verkauf angeboten auf Bonhams Auktion (sale 11095, Lot 185) beim Goodwood Revival Meeting auf dem Goodwood Motor Circuit, Chichester (GB); Schätzwert 160.000–200.000 GBP (= 230.000–290.000 Euro); nicht verkauft

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12/2004 verkauft via Bonhams, London (GB)

12/2004 Besitzer N.N. (GB)
18.8.2007 versteigert auf der Gooding & Company Pebble Beach Auction (Lot 45) im Pebble Beach Equestrian Center, Pebble Beach (Kalifornien, USA), für 1.100.000 US-$ (Auktionsschätzwert 650.000–850.000 US-$); Kommentar Simon Kidston (www.kidston.com): “The ex-Aga Khan Maserati 5000GT bodied by Frua, sold at RM’s Monterey sale exactly four years ago for $319,000 (and by us a year later privately) was knocked down here for no less than $1,100,000 in rather more tired condition than back in 2003.”

18.8.2007 Besitzer N.N. (GB)
12/2007 ausgestellt im Blackhawk Museum, Danville (Kalifornien, USA)

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12/2013 Besitzer Anonymus, München (D)
(23.1.2014) Standort: Eching am Ammersee
6.2.2015 (km 26.665) zum Verkauf angeboten auf der Rétromobile in Paris von Tradex Srl, Bergamo (I) (Stand P 036)
6.9.2015 Preis der Jury in der Klasse 12 „Les Voitures de la Famille Aga Khan (Prix Arts & Elegance Domaine de Chantilly)“ beim Concours d´État „Chantilly Arts & Elegance“, Chantilly (F); Aussteller: Mario Linke (Methusalem Automobil Restaurierung), Köln

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# AM 103.100 (1964)

Farbe: Kastanienbraun (ital. marrone cangiante), innen: beiges (ital. camoscio = Gämsbock) Velours-Hirschleder
Da keine 5.0-Liter-Motoren mehr zur Verfügung standen, wurde ein von 290 auf 320 DIN-PS leistungsgesteigerter 4,7-Liter-V8-Vergasermotor vom Maserati Mexico montiert.

11/1964 Fertigstellung (Lichtenstein 2001 fälschlich: 10/1964; Khawam 2001: 1965)

15.10.1965 Bestellung des Kunden
19.10.1965 handschriftliche Auftragsnotizen durch den Maserati Chefmechaniker Guerino Bertocchi
30.10.1965 Auftragsbestätigung an den Kunden
31.10.1965 Maserati-interner Auftrag: geplantes Lieferdatum: 1.5.1966
20.6.1966 ausgeliefert an Auto-König, München (D)

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1. Besitzer Engelhardt (Architekt, u.a. für Prinz Karim Aga Khan, der Besitzer von # AM 103.060 war), Hannover (D)
[für die Angabe, dass Engelhardt als Architekt für den Aga Khan tätig war, gibt es keine Belege; die Auftragsnotizen vom 19.10.1966 zeigen aber, dass dem Besteller das Fahrzeug des Aga Khan bekannt war]

1980 Besitzer Hartwig Scheepers, Gleichen
10.3.1980 neuer Kfz-Briefvordruck von der Kfz-Zulassungstelle des Landkreises Göttingen ausgegeben
11.4.1980 Zulassung in Göttingen (D) mit dem Kennzeichen GÖ-LZ 750
9.10.1980 zum Verkauf gegen Gebot angeboten in Automobil Revue (CH), Nr. 42: S. 48

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19xx Fotos Jürgen Lewandowki in der Schweiz
Flaches Maserati-Logo in zusätzlicher Lufteintrittsöffnung über Kühlergrill; vordere Stoßstange mit Gummiauflage; Nebelscheinwerfern und Blinkern; Frua-Signet in rechteckiger Plakette am vorderen Kotflügel unter Motorraumentlüftung; Tankdeckel seitlich am hinteren, rechten Kotflügel; Rücklichter größer; schmale, rechteckige Rückfahrscheinwerfer und Reflektoren; Kennzeichenbeleuchtung auf hinterer Stoßstange; Heizungsbedienungselemente und Rahmen der Instrumente vergoldet

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28.–30.8.1981 Teilnahme am Oldtimer Grand Prix auf dem Salzburgring, Plainfeld (A); Startnummer 11

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7.9.1981 Stilllegung des Fahrzeugs in Göttingen, Fahrzeugschein und Kennzeichen eingezogen

Besitzer Egon Hofer (A)

9.12.1981 Besitzer William „Bill“ K. Hilfiker, Eureka (Kalifornien, USA)
Maserati-Dreizack, dessen Spitzen die Kante der zusätzlichen Lufteintrittsöffnung über dem Kühlergrill überragen, Stoßstange wie bei #AM 103.060, Blinker seitlich an Kotflügelecken wie Maserati Quattroporte
7/1982 Teilnahme am West Coast MIE Maserati Concours d´Elegance
8/1988 Austellung beim Historischen Automobilrennen von Monterey, Laguna Seca (Kalifornien, USA)
1/1989 Bericht in Classic and Sportscar (Sutton 1989)

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1993 zum Verkauf angeboten
17.9.2003 Teilnahme an der 1st annual All-Italian Car and Motorcycle show – ItalianCarFest 2003 in Grapevine (Texas, USA)

Besitzer Ed Waterman (Motorcar Gallery, Inc.), Fort Lauderdale (Florida, USA)
3.1.2004, 12.384 km

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17.8.2010, 12.477 km; Fotos: Ivan Ruiz (www.thecarnut.com), Marietta (Georgia, USA)

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(19.12.2010)–(6.2.2011) zum Verkauf angeboten auf www.motorcargallery.com
18.11.2012–(8.6.2014) zum Verkauf angeboten auf www.motorcargallery.com; Preis: 785.000 US-$

 

Das von Lichtenstein (2001) genannte Maserati 5000 GT Coupé mit der Chassisnummer AM 103.066 war kein Frua- sondern ein Allemano-Coupé (Descombes & Dawson 1988, Khawam 2001).

 

(Quellen: Descombes & Dawson 1988, Goodfellow & Orsi 2000, Khawam 2001 sowie die im Text genannten)

 

Technische Daten

Basisfahrzeug

modifiziertes Maserati 3500 GTI-Chassis

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Motor

vornliegender wassergekühlter 8-Zylinder-V-Motor, Block und Kopf aus Aluminium, vier kettengetriebene obenliegende Nockenwellen (4 ohc), 5-fach gelagerte Kurbelwelle, Lucas-Doppelzündung, mechanische Lucas-Benzineinspritzung

Bohrung x Hub

94 mm x 89 mm, Kompressionsverhältnis 8,5:1

Hubraum

4.941 cm³

Leistung

325 DIN-PS bei ca. 5.500 U/min

max. Drehmoment

54,66 mkg (DIN) bei 4.000 U/min

Leistungsgewicht

5,1 kg/PS

Kraftübertragung

hydraulisch betätigte Zweischeibentrockenkupplung, vollsynchronisiertes ZF-5-Gang-Getriebe mit 5. Gang als Schnellgang, Hinterradantrieb, ungeteilte Kardanwelle

Vorderachse

Einzelradaufhängung mit Trapez-Dreiecksquerlenkern, Schraubenfedern und Gummielementen, Teleskopstoßdämpfer, Drehstabstabilisator, Kugelumlauflenkung (Burman)

Hinterachse

Starrachse an Halbelliptik-Blattfedern, Teleskopstoßdämpfer, elastische Längsstützen, Drehstabstabilisator

Bremsen

Hydraulisch betätigte Girling-Scheibenbremsen, Servounterstützung, Zweikreissystem

Karosserie

Rundrohrrahmen mit Längsträgern aus Hohlprofilen, verschraubte Stahlblechkarosserie

Länge x Breite x Höhe

4.720 x 1.600 x 1.400 mm; Radstand 2.600 mm
(Khawham 2001, S. 52: 4.820 x 1.740 x 1.320 mm)

Leergewicht

1.660 kg (Khawham 2001, S. 52: 1.668 kg)

Höchstgeschwindigkeit

258–277 km/h (je nach Hinterachsuntersetzung), Beschleunigung 0–100 km/h: ? s

Verbrauch

25 Liter Super pro 100 km

Bauzeit

1962–1965

Stückzahl

3