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Opel-LogoOpel Admiral B Coupé (1969)

Opel Diplomat B Coupé Spezial

Comm. 359

Der Wagen wurde von Pietro Frua als Diplomat B Coupé Spezial ausgestellt. Da er für seinen Prototypen einen Opel Admiral B 2800 H verwendete (mit entsprechender Fahrgestellnummer), wird das Fahrzeug hier als Opel Admiral B Coupé bezeichnet.

29.1.1969 Erstzulassung auf Adam Opel AG, Rüsselsheim (Kfz-Brief Nr. 37322730)
Auslieferung des (Vorserien-)Basisfahrzeuges Opel Admiral B 2800 H durch Karl-Heinz Wedel (persönliche Mitteilung 15.5.2002) auf eigener Achse zum Studio nach Turin

Merkmale: Blau metallic, innen beiges Veloursleder
Admiral-Armaturenbrett um 12 cm angehoben, statt Zeituhr Drehzahlmesser (Einzelanfertigung im Diplomat-B-Tachometerdesign), an Radio-Position Opel-Zeituhr und -Amperemeter (Radio darunter), Nardi-Lenkrad mit großem Prallkissen, metallicblaue Aluräder

13.–23.3.1969 Präsentation auf dem Frua-Stand beim 39. Internationalen Automobilsalon in Genf (CH)

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Präsentation bei der Adam Opel AG, Rüsselsheim (D)

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Zulassung mit dem Kennzeichen OF-A 700 in Offenbach (D); angeblich verdeckt durch die Adam Opel AG, um Fahrzeug ungestört probefahren zu können (Hübner 1987)
11.–21.9.1969 Ausstellung auf dem Frua-Stand (101) auf der 44. Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt/Main (D)
(gemeinsam mit dem BMW 2800 GTS Coupé)

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2.–12.10.1969 Ausstellung auf dem Frua-Stand beim 56. Salon de l´Automobile in Paris (F) gemeinsam mit dem BMW 2002 GT4 Coupé (I) (1969) und dem BMW 2800 GTS Coupé (1969, Comm. 350/2); Überführung auf eigener Achse durch Karl-Heinz Wedel (persönliche Mitteilung 15.5.2002)
Radkappen mit strahlenförmigen Radialspeichen, Kennzeichen OF-A 700
Seifert (1969): „Piero [sic!] Frua überraschte mit einem bildschönen Opel-Diplomat-Special-Coupé in betont ruhiger Linienführung“.

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12.–22.3.1970 Ausstellung auf dem Frua-Stand beim 40. Internationalen Automobilsalon in Genf (CH) gemeinsam mit dem Opel Diplomat CD Coupé (1970)

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1.–11.10.1970 Ausstellung auf dem Frua-Stand beim 57. Salon de l´Automobile in Paris (F)
9.–19.3.1972 Ausstellung auf dem Frua-Stand beim 42. Internationalen Automobilsalon in Genf (CH) gemeinsam mit dem Maserati Quattroporte „Aga Khan“ (1971) und dem Citroën SM Coupé (1972) (Bartz 2011: S. 260). Das Opel Admiral B Coupé traf offenbar erst nach dem Pressetag (9.3.1972) ein, da es in der Automobil Revue vom 17.3.1972 (Stoop 1972) nicht erwähnt wird und im Hintergrund der Fotos des Maserati Quattroporte „Aga Khan“ und des Citroën SM Coupés nicht zu sehen ist.

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17.10.1972 Erstzulassung in der Schweiz
ca. 1979 Wertgutachten 15.000 CHF
198X angeboten von Fa. Intercar, Interlaken (CH), zum Preis von 3.000 CHF
Kilometerstand > 100.000 km

1983 Besitzer Raphael Herzig (AOIG-Mitglied Nr. 695), Bern (CH)
Zustand 5, Karosserie durchgerostet, Stahlfelgen vom Opel Commodore GS/E, Innenausstattung sehr schlecht; Drehzahlmesser während Standzeit in Garage gestohlen, ein Frua-Signet fehlt

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3.1996 Besitzer Dieter Erismann (AOIG-Mitglied Nr. 1272), Unterentfelden (CH)
Zustand 5; alle Schriftzüge fehlen

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10.–12.5.2002 zum Verkauf angeboten per Aushang beim Alt-Opel-Treffen in Koblenz (D), Verhandlungsbasis 8.500 €
12.–13.10.2002 zum Verkauf angeboten per Aushang auf dem VETERAMA in Mannheim (D), Verhandlungsbasis 7.800 €

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13.10.2002 Besitzer Thomas Plehn, Hanau (D)

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Technische Daten

Basisfahrzeug

Opel Admiral B 2800 H, creme, innen beige (Stoff), Auslieferung am 29.1.1969

Motor

Motornr. 28 H 0001588

Vornliegender wassergekühlter 6-Zylinder-Reihenmotor, Block und Kopf aus Grauguss, durch Duplex-Rollenkette angetriebene obenliegende Nockenwelle (sohc).

Obwohl der produktionsseitig eingebaute Motor (28 H) eigentlich ein Vergasermotor ist (2 Register-Fallstromvergaser), ist das Fahrzeug mit einer Einspritzanlage ausgerüstet

Bohrung x Hub

92 x 69,8 mm, Kompressionsverhältnis 9,5:1

Hubraum

2.784 cm³

Leistung

165 DIN-PS bei ca. 5.200 U/min

max. Drehmoment

23,3 mkg (DIN) (= 233 Nm) bei 4.350 U/min

Leistungsgewicht

ca. 9,0 kg/PS

Kraftübertragung

hydraulisch betätigte Einscheibentrockenkupplung mit Scheibenfeder, 4-Gang-Getriebe, Hinterradantrieb

Vorderachse

Einzelradaufhängung mit doppelten Trapez-Dreiecksquerlenkern und Schraubenfedern und hydraulischen Teleskop-Stoßdämpfern, Drehstabstabilisator, Kugelumlauflenkung mit Servohilfe

Hinterachse

De-Dion-Doppelgelenkachse mit Einzelradaufhängung an Längs- und Querlenkern, Schraubenfedern, hydraulischen Teleskop-Stoßdämpfern und Drehstabstabilisator

Bremsen

hydraulisch betätigte Zweikreis-Vierradbremse mit Bremskraftverstärker, innenbelüftete Scheibenbremsen vorn und hinten

Karosserie

Fahrgestellnr. 27 4 410 423; (Basisfahrzeug: selbsttragende Ganzstahlkarosserie)

Länge x Breite x Höhe

(Basisfahrzeug: 4.900 x 1.835 x 1.450 mm); Radstand: 2.845 mm

Leergewicht

(Basisfahrzeug: 1.495 kg)

Höchstgeschwindigkeit

195 km/h ([Opel] Report Juni 1969: S. 3; Basisfahrzeug: 190 km/h; Beschleunigung 0–100 km/h: 11,5 Sekunden)

Verbrauch

(Basisfahrzeug: 13 Liter Super pro 100 km)

Bauzeit

1969

Stückzahl

1

Veröffentlichungen

Dierkes (2002)