Home

 

 

Ligier-LogoLigier JS 2 (1970–1975)

Comm. 367

1.–11.10.1970 Präsentation beim 57. Pariser Salon

Zum Vergrößern anklicken ...

 

 

 

 

7.–17.10.1971 Chassisnummer 2351.71.03: Ausstellung beim 58. Pariser Salon

Zum Vergrößern anklicken ...

Zum Vergrößern anklicken ...

 

 

 

Karosserie des Serienfahrzeugs überarbeitet von Pichon-Parat in Sens (F) (Thierry Lesparre, persönliche Mitteilung 4.11.2004)
1972 Ausstellung eines Serien- und eines Rennfahrzeugs

Zum Vergrößern anklicken ...

 

 

 

 

Zum Vergrößern anklicken ...

Zum Vergrößern anklicken ...

 

 

 

Zum Vergrößern anklicken ...

 

 

 

 

Zum Vergrößern anklicken ...

Zum Vergrößern anklicken ...

 

 

 

Zum Vergrößern anklicken ...




 

Zum Vergrößern anklicken ...




 

Zum Vergrößern anklicken ...




 

Zum Vergrößern anklicken ...

Ein Motorbrand
kann bei einer Kunststoff-
karosserie fatale Folgen haben

 

Ligier-Maserati JS 2 (1972–1975)

Der Ligier JS 2 erhielt 1972 eine Vierventil-Version des für den Citroën SM entwickelten 2,7 Liter Maserati V6-Motors (Lewandowski 1982). Für das 24-Stunden-Rennen in Le Mans im Juni 1972 werden drei JS 2 mit 3,0 Liter V6-Motor gebaut (Crump & de la Rive Box 1998). Alle drei Wagen fielen mit Motorproblemen aus. Mit dem 3,0-Liter-Motor wird auch der auf dem Pariser Salon im Herbst 1972 vorgestellt Maserati Merak ausgerüstet. (Laut Lichtenstein 2001 wird der Motor im Ligier JS 2 erst ab Februar 1973 eingesetzt.) In der Weiterentwicklung entstehen die Formel II Sport-Varianten Ligier-Maserati (Lichtenstein 2001) und zugleich der letzte Rennwagen mit Maserati-Motor (Lewandowski 1982). Mehrere Fahrzeuge wurden von verschiedenen Teams in den Jahren 1972–1975 in insgesamt 27 Rennen eingesetzt.

Zum Vergrößern anklicken ...

Laurent/Delalande/ Marché beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans 1972

Zum Vergrößern anklicken ...

Ragnotti/Jaubert bei der Tour de Corse 1972
 

 

 

 

Zum Vergrößern anklicken ...



 

Zum Vergrößern anklicken ...



 

 

 

 

Im Frühjahr 1975 erklärte der damalige Eigner Citroën, dass man bei Maserati Konkurs anmelden würde. Aus den Plänen, die Produktion des Maserati-Motors zu Ligier nach Abrest (F) zu verlegen, um dort die weitere Produktion des Ligier JS 2 zu ermöglichen, wurde nichts. Bis zu diesem Zeitpunkt waren 125 Ligier JS 2 in der Straßenversion gebaut worden. (Lewandowski 1982).

Noch heute werden zwei Ligier JS 2 von ihren beiden französischen Besitzern François Degand und Bernard Merian bei Oldtimerrennen eingesetzt.

Chassis 2379-72-03 (1972)

1972 Maserati-Motor
Zulassung mit dem Kennzeichen 726 NG 03
2.6.1974 13. Platz bei den 1000 km von Imola; Startnummer 12, Fahrer: J.P. Jaussaud, Beifahrer: F. Migault

Zum Vergrößern anklicken ...

 

Migault/Chasseuil auf Ligier Maserati bei den 1000 km von Imola 1974

 

 

 

1975 Ford Cosworth-Motor

1999x Besitzer François Degand (F)
Zulassung mit dem Kennzeichen 786 NG 03
2000 Teilnahme an der Tour Auto; Fahrer: François Degand (F), Beifahrer: Jean-Claude Andruet

Zum Vergrößern anklicken ...

Degand/Andruet bei der Tour Auto 2000

 

 

 

 

19.–24.4.2001 Teilnahme an der Tour Auto; Fahrer: François Degand (F), Beifahrer: Olivier Birre

Zum Vergrößern anklicken ...

 

 

 

 

21.–22.9.2002 Teilnahme an der Le Mans Classic
12/2002 Artikel in Rétroviseur 172 (Mantz & Morelli-Berthier 2002)

Zulassung 349 GB 03 ?

199x Besitzer Bernard Merian (B)

Zum Vergrößern anklicken ...

Zum Vergrößern anklicken ...

 

 

 

20.–24.4.1999 Teilnahme an der Tour Auto; Fahrer: Bernard Merian (B), Beifahrer: Auger

Zum Vergrößern anklicken ...

 

 

 

 

19.–24.4.2001 Teilnahme an der Tour Auto; Fahrer: Bernard Merian (B), Beifahrer: Claude Millerin (F)

Zum Vergrößern anklicken ...

Zum Vergrößern anklicken ...

Zum Vergrößern anklicken ...

 


 

 

Fahrzeug 3

Maserati-Motor

Zum Vergrößern anklicken ...

Zum Vergrößern anklicken ...

 

 

 

Besitzer Bordier (F)
2005 Teilnahme beim Internationalen Maserati Treffen auf der Rennstrecke in Dijon
12/2005 Artikel in Trident 96 (Heywood 2005)

Modellautos

Ligier JS 2-Modelle gibt es unter anderem von dem französischen Hersteller Norev.

Zum Vergrößern anklicken ...

Zum Vergrößern anklicken ...

Zum Vergrößern anklicken ...

Zum Vergrößern anklicken ...

Zum Vergrößern anklicken ...

Zum Vergrößern anklicken ...

Zum Vergrößern anklicken ...

Zum Vergrößern anklicken ...

Zum Vergrößern anklicken ...

 

Zum Vergrößern anklicken ...

Zum Vergrößern anklicken ...

Zum Vergrößern anklicken ...

Zum Vergrößern anklicken ...

 

Zum Vergrößern anklicken ...

Modell des JS 2 von Merian

 

Zum Vergrößern anklicken ...

Modell des JS 2 von Ragnotti/Jaubert bei der Tour de Corse 1972

Zum Vergrößern anklicken ...

Modell des JS 2 von Ragnotti/Jaubert bei der Tour de Corse 1972

 

 

 

Die Firma Ligier Automobiles produziert seit 1980 führerscheinfreie Kleinwagen.

 

Technische Daten

Basisfahrzeug

Ligier-Eigenkonstruktion unter Verwendung von Ford- und Maserati-Motoren

Motor

1969 (JS 1): wassergekühlter Ford-Cosworth V6-Zylinder-Mittelmotor

1970: wassergekühlter Ford-Cosworth V6-Zylinder-Mittelmotor

1972: wassergekühlter Citroën SM/Maserati V6-Zylinder-Mittelmotor

6/1972: wassergekühlter Maserati V6-Zylinder-Mittelmotor, 4-fach gelagerte Kurbelwelle, Zylinderkopf mit zwei obenliegenden Nockenwellen, 12 Ventile (24 Ventile in der Rennversion), 3 Weber-Vergaser

Bohrung x Hub

2.965 cm³: 91,6 mm x 75 mm, Kompressionsverhältnis 8,75:1

Hubraum

1970: 1.800 cm³

1972: 2.700 cm³

6/1972: 2.965 cm³

Leistung

2.965 cm³: 180–190 DIN-PS bei 6.500 U/min, 300–330 DIN-PS in der Rennversion

max. Drehmoment

26,0 mkg (DIN) bei 4.000 U/min

Leistungsgewicht

5,1–5,4 kg/PS, 2,9–3,3 kg/PS in der Rennversion

Kraftübertragung

vollsynchronisiertes Citroën-SM-5-Gang-Getriebe, Hinterradantrieb

Vorderachse

Einzelradaufhängung an Dreiecksquerlenkern, Schraubenfedern, Zahnstangenlenkung

Hinterachse

Einzelradaufhängung an Dreiecksquerlenkern, Schraubenfedern

Bremsen

hydraulische Scheibenbremsen

Karosserie

Plattformrahmen aus gepresstem Stahl, Polyesterkarosserie

Länge x Breite x Höhe

4.250 x 1.720 x 1.151 mm); Radstand 2.350 mm

Leergewicht

960–980 kg

Höchstgeschwindigkeit

190 PS: 185 km/h, Beschleunigung 0–100 km/h: ? s

Verbrauch

24 Liter pro 100 km

Bauzeit

1970–1975 (de la Rive Box 1998: bis 1977)

Stückzahl

ca. 80 Straßensportwagen + unbekannte Anzahl Rennsportwagen
Herstellerangabe: 225

Verwandte Fahrzeuge

Ligier JS 1 (1969-1970)