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VW-LogoVolkswagen Italsuisse (1960)

VW Sun Valley, Italsuisse VW

Comm. 301

Das erste von Italsuisse auf dem Genfer Salon gezeigte Fahrzeug war im Jahre 1960 ein VW Käfer 1200 mit 2-türiger Pontonkarosserie. Die in nur 35 Tagen entstandene Limousine (Sloniger 1960b) hatte eine stark betonte Gürtellinie im Stil des Ende 1959 vorgestellten Chevrolet Corvair. Diese „Corvair-Linie“ fand sich auch bei einer ganz Reihe weiterer Autos der damaligen Zeit: BMW 1500–2000 (1962–1972) und 1602–2002 (1966–1977), Chrysler New Yorker 300 J (1963), Fiat 1300 und 1500 (1961–1967), Hillmann Imp (1963–1970), NSU Prinz II, 4 und 1200 (1959–1973), Simca 1000, Studebaker Lark (1959–1962), VW Karmann Ghia Coupé 1500 und 1600 (1961–1969). Doch nur Frua setzte die vorderen Blinker und die Heckleuchten formschlüssig in die Gürtellinie.

10.–20.3.1960 Ausstellung auf dem 30. Internationalen Automobilsalon in Genf (CH)

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Stoop (1987b) beschreibt den „bildhübschen“ Wagen: „Vorn schmückten Doppelscheinwerfer [vom Fiat 2100] die «kühlerlose» Frontwand, hinter der sich ein relativ großer Kofferraum anschloss. Der Innenraum bot vier Personen bequem Platz, und von allen Sitzen aus ergab sich dank großflächiger Fenster eine beispielhafte Rundsicht – von den karosseriebezogenen Nachteilen des Wolfsburger Käfers war nichts mehr übriggeblieben.“

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Laut Sloniger (1960b) lag aus Israel eine Bestellung für 5.000 Fahrzeuge vor, die nicht ausgeführt werden konnte, da Volkswagen außer an Karmann keine Fahrgestelle ohne Karosserie lieferte. Der Wagen musste bei Umbau kompletter Fahrzeuge mit 10.000 DM genau das Doppelte des VW Käfer 1200 Export kosten. Nach Einschätzung von Lichtenstein (2001) wäre er jedoch „mit diesem Preis in den USA, dank des überbewerteten Dollars, sicher gut absetzbar gewesen“. Der amerikanische Händler Brumos Porsche in Jacksonville (Florida) war als Importeur vorgesehen (N.N. 1961).

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Aus den Plänen einer Kleinserie wurde allerdings nichts, zumal Volkswagen im September 1961 auf der Frankfurter Automobil-Ausstellung die neue Baureihe Typ 3 vorstellte. Zu ihr gehörten der VW 1500 mit 2-türiger Stufenheckkarosserie und das VW Karmann-Ghia Coupé 1500. Dieser von den Ghia-Studios in Turin entworfene «große Karmann» (Typ 34) wies ebenfalls die Corvair-Linie auf.

Technische Daten

Basisfahrzeug

Volkswagen Käfer 1200

Motor

luftgekühlter 4-Zylinder-Boxermotor im Heck, Grauguss-Einzelzylinder, Leichtmetall-Zylinderköpfe, zweiteiliges Kurbelgehäuse aus Magnesium-Legierung, 4-fach gelagerte Kurbelwelle, zentrale stirnradgetriebene Nockenwelle, 1 Solex-Fallstromvergaser

Bohrung x Hub

77 mm x 64 mm, Kompressionsverhältnis 6,6:1

Hubraum

1.192 cm³

Leistung

30 DIN-PS bei 3.400 U/min

max. Drehmoment

7,7 mkg (DIN) bei 2.000 U/min

Leistungsgewicht

26,7 kg/PS

Kraftübertragung

Einscheibentrockenkupplung, vollsynchronisiertes 4-Gang-Getriebe vor der Hinterachse, Hinterradantrieb

Vorderachse

Einzelradaufhängung mit Kurbellängslenkern oben und unten, 2 gebündelte Quertorsionsstabfedern, Teleskopstoßdämpfer, Stabilisator, Spindellenkung

Hinterachse

Pendelachse mit Längslenkern und Quertorsionsstabfedern, Teleskopstoßdämpfer

Bremsen

hydraulisch betätigte Trommelbremsen

Karosserie

Zentralrohr-Plattformrahmen, verschraubte Stahlblechkarosserie

Länge x Breite x Höhe

4.120 x 1.540 x 1.347 mm; Radstand 2.400 mm

(Basismodell: 4.070 x 1.540 x 1.500 mm)

Leergewicht

800 kg (Basismodell: 740 kg)

Höchstgeschwindigkeit

112 km/h, Beschleunigung 0–100 km/h: 38 s

Verbrauch

8 Liter pro 100 km

Bauzeit

1960

Stückzahl

1