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Peugeot-LogoPeugeot 204 Hardtop-Coupé (1967)

Peugeot 204 GT Autobleu, Autobleu 204 GT, Italsuisse Peugeot 204

Comm. 346

Das von Roger Lepeytre gegründete Unternehmen Autobleu in Paris war lange Zeit nur als Autozubehör-Lieferant und Tuning-Spezialist bekannt (Bellu 1994). Kurz nach der Präsentation des Peugeot 204 im April 1965 versucht der Werbefachmann Pierre Thiriot – ein ausgesprochener Autosport-Fan – die Autobleu-Geschäfte zu erweitern und gemeinsam mit Lepeytre ein sportliches Coupé auf die Räder zu stellen. Sie lassen bei der 1951 gegründeten Gesellschaft „Le Moteur Moderne“ einen Motor aufbohren (Bellu 1994), dann wenden sie sich an Pietro Frua, der eines der ersten 204 Cabriolets (Lieferbeginn März 1967) mit Doppelscheinwerfern und einem Hardtop in ein Fastback-Coupé verwandelte (Bellu 1994).

 

18.2.1967 Disegno 784
9.–19.3.1967 Präsentation des Peugeot 204 GT Autobleu Hardtop-Coupés als einziges und letztes Fahrzeug auf dem Italsuisse-Stand beim Genfer Salon.

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5/1967 Einige Wochen später korrigierte Frua das Hardtops durch schwarze Flächen hinter den hinteren Seitenfenstern
Zulassung in Paris mit dem Kennzeichen 247 TV 75

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Es kam jedoch nicht zu einer Serienfertigung (Bellu 1994). Das ebenfalls seit März 1967 produzierte Seriencoupé von Pininfarina konnte mehr überzeugen.

Die Italsuisse-Geschichte endet mit der Testfahrt des Peugeot 204 Hardop-Coupés auf der Steilkurven-Rennstrecke von Monthléry, dort wo sie begonnen hatte: Am selben Ort wurde 7 Jahre zuvor eine der ersten Frua-Kreationen der Italsuisse-Ära den Journalisten präsentiert: das Citroën GT 19 Coupé.

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Geänderte 2. Version auf der Steilkurven-Rennstrecke von Monthléry

 

 

 

 

Technische Daten

Basisfahrzeug

Peugeot 204 Cabriolet

Motor

aufgebohrter, querliegender 4-Zylinder-Reihenmotor aus Leichtmetall vorn, 5-fach gelagerte Kurbelwelle, kettenangetriebene obenliegende Nockenwelle (ohc), Wasserkühlung, 1 Zweifachvergaser (Weber 40 DCN)

Bohrung x Hub

(Serie 75 mm x 64 mm, Kompressionsverhältnis 8,0:1)

Hubraum

(Serie 1.130 cm³)

Leistung

70 DIN-PS bei 6.500 U/min (Serie 53 DIN-PS bei 5.800 U/min)

max. Drehmoment

(Serie 9 mkg (DIN) bei 3.000 U/min)

Leistungsgewicht

(Serie 17,0 kg/PS)

Kraftübertragung

hydraulisch betätigte Einscheibentrockenkupplung, vollsynchronisiertes 4-Gang-Getriebe mit Lenkradschaltung, Frontantrieb

Vorderachse

Einzelradaufhängung mit unteren Dreiecksquerlenkern, McPherson-Federbeine mit innenliegenden hydraulischen Teleskopstoßdämpfern, Zahnstangenlenkung

Hinterachse

Einzelradaufhängung mit geschleppten Längsschwingen, Federbeine, Schraubenfedern mit innenliegenden hydraulischen Teleskopstoßdämpfern

Bremsen

vorn Scheiben-, hinten Trommelbremsen

Karosserie

selbstragende Cabriolet-Karosserie mit aufgesetztem Fastback-Hardtop

Länge x Breite x Höhe

(Seriencoupé: 3.730 x 1.560 x 1.400 mm); Radstand 2.300 mm

Leergewicht

(Seriencoupé: 900 kg)

Höchstgeschwindigkeit

158 km/h (Seriencoupé: 142 km/h, Beschleunigung 0–100 km/h: 19,0 s)

Verbrauch

13,4 Liter pro 100 km/h (Limousine 10,2 Liter pro 100 km)

Bauzeit

1967

Stückzahl

1